Kinder im Vorschulalter und ihr Umgang mit Computer und Internet

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Kinder im Vorschulalter und ihr Umgang mit Computer und Internet

Kinder mit Computer und Internet

Kinder im Vorschulalter sind neugierig und schauen sich viel von den Erwachsenen ab. Da Medien, wie Laptop, Handy, Computer oder Tablet-PCs kaum noch aus dem normalen Alltag wegzudenken sind, können die Jüngsten davor nicht komplett geschützt werden. Das sollen sie auch gar nicht, aber ein verantwortungsvoller Umgang mit den neuen Medien muss durch die Eltern gewährleistet werden können. Kinder im Vorschulalter sollten nie allein an den Computer gelassen werden. Die Eltern können sich gemeinsam mit ihnen an den PC setzen und ihre Kinder in kleinen Schritten lernen lassen. Wichtig ist, die Vorschulkinder erst dann an den PC heranführen, wenn sie Interesse zeigen.

Angebote für Kinder im Vorschulalter

Vorschulkinder haben noch unzureichende feinmotorische Fähigkeiten. Außerdem können die meisten Kinder in diesem Alter noch nicht lesen und schreiben. Die Eltern müssen also darauf achten, dass sie spezielle Kinderseiten im Internet auswählen, die:

  • visuell und akustisch durch das Angebot führen
  • Einsteiger bewusst fördern
  • das Vorstellungsvermögen anregen
  • die Sprache fördern
  • das Verständnis ankurbeln
  • das Verstehen und Anwenden von Symbolen aktivieren
  • die Themen aufgreifen, die Kinder aus ihrem Lernumfeld kennen
  • Themen ansprechen, die nicht ängstigen oder entmutigen
  • Themen nach den Interessen des Kindes aufgreifen.

Es reicht nicht, wenn die Eltern spezielle Webseiten für Vorschulkinder für ihr Kind auswählen. Ganz wichtig ist die persönliche Zuwendung. Die Eltern müssen bei ihren Kindern sitzenbleiben und geduldig alle Fragen ihrer Kinder beantworten. Gefällt den Vorschulkindern eine spezielle Webseite ganz besonders, können die Eltern diese Seite auf den Desktop platzieren. So kann es seltener passieren, irrtümlich auf falsche Seiten zu gelangen.

Verabredungen mit den Vorschulkindern

Kinder im Vorschulalter haben schon spezielle Vorlieben für bestimmte Spiele am Computer. Sie lernen sehr schnell und setzen die neu erworbenen Fähigkeiten schnell ein. Allerdings können sich Kinder in diesem Alter noch nicht so lange konzentrieren. Spätestens nach einer viertel Stunde lässt die Aufmerksamkeit nach. Begeistert der Inhalt des Spiels am Computer jedoch die Kinder, können sie viel länger durchhalten. So kann es schnell passieren, dass die neuen Medien einen solchen Reiz auf die Kinder ausüben, dass sie zur regelmäßigen Freizeitgestaltung werden. Die Eltern sind deshalb aufgefordert, eine kontrollierte und ausgewogene Nutzung der Medien zu fördern. Dies geschieht am besten durch feste Verabredungen der Nutzungszeiten für Medien. Dabei sollten sich die Eltern an den kurzen Aufmerksamkeitsphasen ihrer Kinder orientieren. Wenn das Kind am Computer spielt, sollten die Eltern in Sichtweite bleiben. Außerdem ist es erforderlich, dass die Eltern kurz vor Ablauf der verabredeten Zeit ihre Kinder darauf aufmerksam machen, dass die Zeit am Computer bald vorbei ist. Kinder im Vorschulalter vergessen schnell mal die Zeit und besitzen im Allgemeinen noch kein gutes Zeitgefühl. Absoluten Vorrang sollten die Eltern anderen Beschäftigungsarten ihrer Kinder geben, wie zum Beispiel:

  • das Spielen mit anderen Kindern
  • Malen und Basteln
  • Sportvereine
  • Bewegung an der frischen Luft.

Auch in manchen Kindergärten werden die digitalen Medien genutzt. Die Erziehe(rinnen) in den Kindergärten verfolgen dadurch bestimmte Lern- und Spielziele. Die Vorschulkinder nutzen nur ausgewählte Angebote der Medien unter einer vorher verabredeten Aufgabenstellung. Das Gruppenerleben hilft den Kindern beim Umgang mit den digitalen Medien. Durch Beobachten und Nachahmen verlieren sie schnell Berührungsängste. Die Kindergärtner(innen) helfen ihnen dabei und werden bei der Mediennutzung mit dabei sein. Eine frühzeitige gute Medienerziehung ist im Hinblick auf den Schulbesuch unerlässlich. Das Lernen der Kinder wird beim ausgewogenen Umgang mit den Medien unterstützt. Die Kinder werden später in der Schule den Computer gleichberechtigt neben allen anderen Medien nutzen, beispielsweise als:

  • Informationsmittel
  • Gestaltungsmittel
  • Ausdrucksmittel.

Eltern können sich bei den Kindergärten informieren und gemeinsam mit den Mitarbeitern der Kindertageseinrichtung beraten, wie der Einsatz der digitalen Medien gestaltet werden soll.

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