So schützen Sie Ihre Kinder vor Kostenfallen in Apps und Spielen

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So schützen Sie Ihre Kinder vor Kostenfallen in Apps und Spielen

Kinder vor Kostenfallen in Apps und Spielen beschützen

In-App-Käufe bieten die Möglichkeit, zusätzliche Optionen oder Bonushinhalte innerhalb der heruntergeladenen App zu erwerben. Grundsätzlich eine praktische Erweiterung, allerdings kann es auch zu einer Kostenfalle werden, wenn der Nutzer den Überblick darüber verliert. Vor allem bei Kindern besteht diesbezüglich ein Risiko. Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps, die auf die jungen User zugeschnitten sind und unbegrenzten Spielspaß versprechen. In vielen Spielen für Kinder sind die In-App-Käufe integriert. Die Kinderspiele verleiten die Spieler dazu, weitere Boni in Form von Juwelen, Zaubertränken oder Credits kostenpflichtig freizuschalten. Am Ende vom Monat wartet dann eine böse Überraschung auf die Eltern. Um sich vor der Kostenfalle zu schützen, gibt es die Möglichkeit, die In-App-Käufe in den Einstellungen zu deaktivieren oder zumindest einzuschränken.

Einschränkungen bei iOS aktivieren - so geht’s

Die In-App-Käufe können bei iPhone, iPod touch und iPad über die Einstellungen eingeschränkt werden. Hierfür geht man zunächst in die Einstellungen und wählt den Punkt „Allgemein“ aus. Anschließend scrollt man nach unten und tippt auf „Einschränkungen“. Danach müssen die Einschränkungen aktiviert werden. Es folgt dann die Eingabe einer vierstelligen PIN. Nach der Eingabe der PIN kann der Schieberegler für die Option „In-App-Käufe“ deaktiviert werden. Dadurch können zukünftig keine In-App-Käufe mehr über die Spiele-Apps vorgenommen werden. Zusätzlich sollten Käufe über iTunes mit einer Passworteingabe verbunden sein, so kann der Nachwuchs nicht ohne das Wissen der Eltern kostenpflichtige Apps installieren.

So werden In-App-Käufe bei Android deaktiviert

Auch bei Android-Geräten können die In-App-Käufe in wenigen Schritten deaktiviert werden. Um diese Einschränkungen vorzunehmen, muss zuerst der Google Play Store aufgerufen werden. Nun tippt man im linken oberen Bereich auf die drei Striche und wählt den Menüpunkt „Einstellungen“ aus. Danach geht man in die „Nutzersteuerung“ und wählt „Passwort für Käufe erforderlich“ aus. Im nächsten Fenster wählt man zudem noch „Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät“ aus. Danach folgt die Eingabe des Google-Kennworts und die Bestätigung mit „OK“. Zukünftig können In-App-Käufe nicht mehr ohne die Eingabe des Passworts getätigt werden. Auch der Kauf neuer Spiele ist ohne Kennwort nicht mehr möglich.

In-App-Käufe bei Windows Phone einschränken

Bei Smartphones mit Windows Phone bietet die Brieftaschen-Funktion einen Schutz vor In-App-Käufen. Um die In-App-Käufe zu verhindern, öffnet man zunächst die Einstellungen. Danach geht man zu dem Menüpunkt „Anwendungen“ und wählt die Option „Brieftasche“ aus. Hier wird der Regler von „Brieftaschen-PIN“ auf „EIN“ gestellt und danach eine mindestens vierstellige PIN eingegeben und mit „Fertig“ bestätigt. Zum Schluss wird noch „Brieftaschen-PIN zum Schutz beim Kauf von Musik, Apps und In-App-Inhalten verwenden“ ausgewählt. In-App-Käufe oder das kostenpflichtige Herunterladen einer App sind dadurch nur noch nach der Eingabe der Brieftaschen-PIN möglich.

Vorsicht auch bei Werbebannern in Apps

Vorsicht auch bei Werbebannern in Apps

Nicht nur In-App-Käufe können zur Kostenfalle werden, auch Werbebanner, die auf externe Angebote verweisen, können ein Risiko bergen. Hinter den Werbebannern können sich Abo-Fallen verbergen, die ohne Wissen der Nutzer über die Handyrechnung eingezogen werden. Häufig bleiben die Abo-Gebühren unbemerkt und werden so jeden Monat aufs Neue abgezogen. In diesem Fall hilft es nicht, die In-App-Käufe am Smartphone zu deaktivieren. Stattdessen müssen sich die Nutzer über eine Drittanbietersperre beim jeweiligen Mobilfunkanbieter schützen. Dadurch werden Leistungen und Dienste von Fremdanbietern gesperrt und es besteht nicht die Gefahr, dass die Kinder beim Spielen versehentlich ein Abo abschließen. Die Drittanbietersperre ist vollkommen kostenlos und seit 2012 sind die Mobilfunkanbieter verpflichtet, diese auf Kundenwunsch durchzuführen.

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