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Handy Tarifvergleich

Top Handys und alle Tarife im kostenlosen Vergleich.

05.12.2023

Personen, die auf einen stabilen Internetanschluss verzichten und stattdessen ihr Smartphone nutzen, um online zu gehen, müssen damit rechnen, dass die Kosten fast doppelt so hoch sind wie bei einem Festnetzanschluss mit ähnlicher Leistung. Außerdem entfällt ohne Festnetz auch der Zugang zum WLAN-Netzwerk zu Hause, was wiederum den Bedarf an mobilen Daten signifikant erhöht. Eine Analyse eines Vergleichsportals hat gezeigt, dass es sich in den meisten Fällen finanziell nicht lohnt, das Festnetz durch Mobilfunk zu substituieren.

Kostenfalle verzicht auf WLAN

Die Bedeutung von WLAN-Netzen: Ohne sie würde der Datenverbrauch massiv steigen

Laut dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) beträgt der durchschnittliche monatliche Datenverbrauch über einen festen Internetanschluss 320 Gigabyte (GB). Im Vergleich dazu liegt das Datenvolumen pro Anschluss und Monat, das über Mobilfunknetze genutzt wird, bei etwa 6,6 GB – ein Unterschied von rund 48 Mal. Es ist unklar, welchen Anteil die Geräte haben, die über WLAN mit dem Festnetz verbunden sind. Die Netzbetreiber geben darüber keine Auskunft.

Die meisten Menschen nutzen zu Hause oder am Arbeitsplatz selbstverständlich ihr Smartphone zum Surfen im Internet – allerdings nicht über ihren Mobilfunktarif, sondern über das WLAN ihres stationären Internetanschlusses. Ohne diese WLAN-Netzwerke würde der mobile Datenbedarf erheblich steigen.

Fester Internetanschluss: Die kostengünstige Alternative für flüssiges Streaming und schnelles Surfen

Es ist möglich, derzeit einen stabilen Internetanschluss für etwa 20 Euro pro Monat zu bekommen. Die günstigste unbegrenzte Handy-Flatrate kostet ungefähr dasselbe, bietet jedoch nur eine Geschwindigkeit von 3 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), was deutlich langsamer ist als die üblichen Geschwindigkeiten bei stationären Anschlüssen. Das reicht nicht aus, um Videos oder Streaming flüssig genießen zu können. Wenn man so schnell surfen möchte wie mit einem Festnetzanschluss, muss man mindestens doppelt so viel im Monat zahlen.

Mobile Internetverbindungen können feste Internetanschlüsse nur begrenzt ersetzen, insbesondere wenn man sich regelmäßig an denselben Orten aufhält. Über das WLAN eines festen Anschlusses können alle mobilen Geräte verbunden werden. Dadurch kann das Datenvolumen aller Handytarife in einem Haushalt – und somit auch der entscheidende Kostenfaktor – erheblich reduziert werden. Ein fester Internetanschluss lohnt sich also besonders dann, wenn mehrere Personen auf ein gemeinsames WLAN zugreifen möchten.

Gedrosselte Anschlüsse sind ein Internet-Alptraum: Warum du auf echte Flatrates setzen solltest

Des Weiteren ist zu beachten, dass nahezu alle Smartphone-Tarife ohne eine wahre Flatrate (was mehr als 90 Prozent des Marktes ausmacht) stark gedrosselt werden, sobald das gebuchte Datenvolumen erreicht ist. Kunden haben dann die Möglichkeit, gegen Aufpreis höhere Geschwindigkeiten hinzuzubuchen – zum Beispiel bei Vodafone für 3 Euro pro 250 Megabyte. Je nach Ausgangstarif kann dies bis zu zehnmal teurer sein. Bei Anbietern wie Aldi Talk sind diese Nachbuchoptionen etwas günstiger (höchstens doppelter Preis). Ein kleiner Vorteil von Vodafone besteht darin, dass Wenignutzer ihr unverbrauchtes Datenvolumen auch im nächsten Monat nutzen können; bei allen anderen Anbietern verfällt es.

Mit einer solchen Drosselung wird eine Internetnutzung nach heutigen Standards so gut wie unmöglich. Statt der vorherigen Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 500 Megabit pro Sekunde bleiben nur noch 64 oder sogar nur noch 32 Kilobit pro Sekunde übrig. Lediglich in einigen Prepaidtarifen von O2 wird auf immerhin noch akzeptable 384 Kbit/s gedrosselt – hier reicht es zumindest für grundlegendes Surfen oder den Versand von Fotos aus. Die niedrigeren Geschwindigkeiten ermöglichen jedoch lediglich den Austausch einfacher Textnachrichten.

Es sei darauf hingewiesen, dass nicht nur Smartphone-Tarife gedrosselt werden, sondern auch Tarife mit mobilen Routern wie dem GigaCube oder der Speedbox: Solche Angebote sind beispielsweise für die Nutzung in der Gartenhütte oder im Camper geeignet. Als dauerhafter Ersatz für ein Festnetzanschluss sind sie aufgrund der hohen Kosten jedoch eher ungeeignet.

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