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05.01.2024

Das Jahr 2024 hat begonnen und wir schauen zurück auf den Fortschritt beim Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland während der letzten zwölf Monate. Welche Entwicklungen gab es bei der Verlegung von Glasfaserkabeln und wie haben sich die Preise für Internet-Tarife entwickelt? Des Weiteren interessiert uns, welche Pläne für das kommende Jahr, also 2024, bereits feststehen.

2023 Glasfaserausbau und Tarifentwicklung

Glasfaser statt DSL: Warum immer mehr Kunden umsteigen

Die Anzahl der Breitbandanschlüsse in Deutschland ist im Jahr 2023 leicht angestiegen. Laut Schätzung des VATM, des Branchenverbandes, stehen zum Ende des Jahres voraussichtlich etwa 37 Millionen Breitbandanschlüsse zur Verfügung. Während die Anzahl der DSL-Anschlüsse um 400.000 auf 24,3 Millionen zurückging, sank die Zahl der Kabel-Internet-Anschlüsse um 200.000 auf 8,7 Millionen. Im Gegensatz dazu stieg die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen um eine Million auf insgesamt 4,2 Millionen an. Die Telekom bleibt weiterhin Deutschlands größter Internetanbieter mit rund 14,9 Millionen Breitbandkunden im Jahr 2023.

Warum die Glasfaserverfügbarkeit noch immer unzureichend ist

Im Verlauf dieses Jahres wurden bedeutende Fortschritte bei der Erweiterung des schnellen Glasfasernetzes erzielt. Bis zum Ende des Jahres 2023 wird die Anzahl der bundesweit verfügbaren Glasfaseranschlüsse voraussichtlich 16,2 Millionen betragen. Dabei handelt es sich sowohl um Anschlüsse bis in das Gebäude (FTTB – Fiber to the Building) als auch bis in die Wohnungen der Kunden (FTTH – Fiber to the Home). Allerdings sind viele dieser Glasfaseranschlüsse noch nicht aktiv buchbar, sondern lediglich bis zur Straße in der Nähe von Gebäuden verlegt worden. Gegenwärtig gibt es etwas über 8 Millionen tatsächlich angeschlossene Haushalte und bereits aktivierte Glasfaseranschlüsse sind bei etwa 4,2 Millionen Haushalten vorhanden.

Glasfaser in Deutschland: Die Telekom und ihre Konkurrenten im Vergleich

Die Deutsche Telekom verfügt mittlerweile über ein Glasfasernetz von 730.000 Kilometern. Im laufenden Jahr wurden laut Unternehmensangaben 2,5 Millionen neue Glasfaseranschlüsse realisiert. Bei der Telekom können rund acht Millionen Haushalte einen Glasfaseranschluss buchen, wovon etwa eine Million Kunden aktiv das Internet per Glasfaser nutzen. Bis zum Jahr 2024 plant die Telekom, ihre Anzahl an Glasfaseranschlüssen auf zehn Millionen zu erhöhen.

Auch die Konkurrenz setzt stark auf den Ausbau von Glasfaserverbindungen. Bereits 3,2 Millionen Kunden nutzen bei den Wettbewerbern der Telekom einen solchen Anschluss. Insgesamt haben diese Wettbewerber bis Ende 2023 bereits neun Millionen Glasfaseranschlüsse errichtet. Mittlerweile bieten nahezu alle bundes- und regionalweit tätigen Provider Tarife für Internet per Glasfaser an – sei es die Telekom selbst oder andere Unternehmen wie Vodafone, 1&1, o2, M-net oder NetCologne sowie EWE und Deutsche Galsfase: Sie alle vermarkten verschiedene Bandbreiten für ihren Service an – beispielsweise mit Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s oder auch schon mit bis zu100 Mbit/s erhältlich sind.. Die meisten Anbieter ermöglichen maximale Surfgeschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s).

Teure Tarife und hohe Kundenverluste durch Preiserhöhungen

Im vergangenen Jahr haben viele Internetanbieter ihre Preise erhöht, sowohl für Neukunden als auch für Bestandskunden. Vodafone kündigte zum Beispiel im Frühjahr eine solche Preiserhöhung an und o2 erhöhte Mitte November die Grundpreise seiner Tarife. Laut einer Analyse von Verivox im September 2023 waren 21 der untersuchten Internettarife von großen Providern teurer als noch im Juli 2022. Somit hat sich die Inflation auch auf die Angebote der Internetanbieter ausgewirkt.

Die höheren Preise hatten Konsequenzen: Bestandskunden hatten in der Regel ein Sonderkündigungsrecht und konnten daher schnell den Anbieter wechseln. Sowohl Vodafone als auch 1&1 haben in diesem Jahr Breitbandkunden verloren. Die Telekom hingegen konnte allein zwischen Juli und September 2023 fast 100.000 neue Breitbandkunden gewinnen und gehört somit zu den Gewinnern dieser Entwicklung.

Alternative TV-Angebote zum Kabelfernsehen: Entscheiden Sie sich jetzt für Internet-TV!

Im Jahr 2024 wird das Kabelfernsehen sein 40-jähriges Bestehen feiern. Am 1. Januar 1984 begann Kabel-TV in Deutschland. Es wird jedoch einige Veränderungen im Hinblick auf Kabel-TV geben. Ab Juli 2024 kann das Kabelfernsehen nicht mehr über die Mietnebenkosten abgerechnet werden, was bisher der Fall war, auch wenn Mieter es nicht genutzt haben. Aufgrund des Wegfalls dieses Privilegs müssen Mieter nun selbst einen Vertrag mit einem TV-Anbieter abschließen.

Der größte Kabelnetzbetreiber Vodafone bietet bereits ein entsprechendes TV-Angebot namens „TV Connect“ für betroffene Kunden an. Darüber hinaus können Internet-Neukunden optional kostenlos ein TV-Angebot hinzubuchen, entweder direkt bei Vodafone oder über den Anbieter Verivox mit der Möglichkeit eines zusätzlichen Cashbacks.

Auch PYUR wartet mit einem überarbeiteten TV-Angebot auf.

Alternativ können bisherige Kabel-TV-Kunden zukünftig auch Internet-TV von Anbietern wie Zattoo, waipu.tv oder Joyn nutzen. Die Telekom bietet wiederum Komplettpakete an, die Internet-, Telefon- und MagentaTV-Dienste beinhalten – letzteres ist ebenfalls separat ohne Telekomanschluss buchbar.

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